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   Erstellt am 03.12.2009 von Web Master

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DBV  Die Geschichte des Deutschen Bowling Verbandes - DBV
 

Doch zurück nach Mainz zur Gründungsversammlung. Sehr interessant, wer doch alles der Einladung an den Rhein gefolgt war. Die nachfolgenden Namen und Positionen verdeutlichen besonders stark, wie hoch das Interesse an einer Veränderung des organisierten Bowling in Deutschland zu jener Zeit gewesen ist. Hier stellt sich allerdings die Frage, ob dieses Interesse nur 1989 so groß war.

Bettinger, Gerth - DKB Sektion Bowling
Bleyler, Ludwig – KV München Bowling
Dannenberg, Horst - DKB Sektion Bowling
Deppermann, Andreas – Betreiber Bremen
Fitz, Manfred – Betreiber Augsburg
Föckler, Henry – Landesfachverband Rheinland-Pfalz
Gröpler, Gert – Bowlingverein Ingolstadt
Güth, Hans – Betreiber Heidelberg
Hartmann, Rüdiger – Bowling Magazin
Heerdegen, Kurt – Betreiber Kaiserslautern
Hellweg, Klaus – Firma AMF Mainz
Henneberger, Wolfgang – NCR Augsburg
Heß, Gerhard – Betreiber Mannheim
Holstenberg, Eckart – Betreiber Elmshorn
Janka, Ferdinand – Bundesverband Bowling e.V.
Kaufmann, Manfred - KV München Bowling
Lang, Jo – Betreiber Köln
Lucius, Wolfgang – Firma Brunswick Eschborn

Mittmann, Manfred – Betreiber Berlin
Morell, Wolfgang – Firma Brunswick Hamburg
Motzer, Hendrik – FBV und Betreiber Reutlingen
Oswald, Franz – BBV Nürnberg
Rist, Klaus – BBV Augsburg
Schneider, Klaus – FBV Karlsruhe
Schneider, Rudolf – Betreiber München
Stübs, Horst – Betreiber Kiel
Stolnat, Werner – Presse Mainz/Rheinland-Pfalz
Tronnier, Uwe – Betriebssportverband Berlin
Ullrich, Edgar – Landesfachverband Baden
Wilbertz, Elmar – Sektion Bowling DKB
Winter, Marianne – Betreiber Nürnberg
Woite, Martin – ManagerIsar München
Wolz, Werner – Golden Ball Tour Würzburg
Sowie viele Begleitpersonen und Bowlingspieler.

Nach der bereits erwähnten Vorstellung der Inhalte und Ziele des Verbandes, wurde dann der heutige DBV durch Hans Güth (Heidelberg), Gert Gröpler (Ingolstadt), Wolfang Henneberger (Augsburg), Manfred Kaufmann (München), Franz Oswald (Nürnberg), Klaus Rist (Augsburg) und Klaus Schneider (Karlsruhe) gegründet. Der badische Landesvorsitzende Edgar Ullrich, als Vorsitzender des Wahlausschusses, gab dann den ersten von den Anwesenden – mit drei Stimmenthaltungen – gewählten Gesamtvorstand bekannt:

  • 1. Vorsitzender der Wolfsburger Horst Dannenberg
  • 2. Vorsitzender Klaus Schneider, Karlsruhe,
  • Geschäftsführer Klaus Rist, Augsburg.
  • Mitglieder des Gesamtvorstandes Franz Oswald Nürnberg und
    Hans Güth Heidelberg


Eine großartige Unterstützung erfuhr der neue Verband durch viele Anlagenbetreiber, die mit finanziellen Spendenzuwendungen dem noch fast mittellosen DBV über die ersten schwierigen Monate hinweghalfen. Jedoch, der enorm große Zuspruch an Personen, die Mitglied dieses Verbandes werden wollten und wurden, stellten den DBV sehr schnell auf eine solidere Finanzbasis. Hier sei heute noch besonders den Betreibern aus Elmshorn (Herr Holstenberg), aus Heidelberg (Herr Güth) und aus Kaiserslautern (der leider viel zu früh verstorbene Kurt HeerDegen) gedankt. Allein aus diesen drei Centren wurden über vierhundert Personen quasi im Handumdrehen dem Verband als Mitglieder zugeführt.

Sehr schnell erfuhr nun der DBV – aus welchen Gründen auch immer – eine neue Vorstandschaft:
Franz X. Oswald wurde bereits 1990 für den ausgeschiedenen Horst Dannenberg zum ersten Vorsitzenden gewählt. Kurz darauf musste Klaus Schneider aufgrund schwieriger Krankheitsgründen sein Amt niederlegen. Ihm folgte der Kaiserslauterer Hans-Jürgen Schmidt als „Vize“.

Es sei hier nicht unerwähnt, dass beide – Oswald und Schmidt – die Kontinuität des Deutschen Bowling Verbandes mehr als deutlich hervorheben: Es gibt keine zweite Bowlingorganisation, wo beide Vorsitzende zwanzig Jahre in dieser Position sind. Geschäftsführung lag weiterhin in den Händen des Fuggerstädter Klaus N. Rist. Neu hinzu gewählt wurde im Jahre 2000 der Leipziger Marko Hensel als dritter Vorsitzender mit Zuständigkeitsbereich - neue Bundesländer. Und gerade diese neuen Bundesländer nahmen hinsichtlich des Bowling auch dank des DBV einen großartigen Aufschwung. In erster Linie ist dies einerseits dem Engagement verschiedener Anlagenbetreiber zu verdanken, die im DBV und seinen Angeboten eine echte Unterstützung erkannt haben, anderseits sei auch gedankt dem Einsatz der vielen DBV-Kollegen als Ligaobleute in den Bowlingcentren Chemnitz, Cottbus, Dresden, Eisenhüt-tenstadt, Halberstadt, Magdeburg, um nur einige zu nennen.

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