Berichte » DBV » Die Geschichte des Deutschen Bowling Verbandes - DBV
   Erstellt am 03.12.2009 von Web Master

  Seite empfehlenSeite empfehlen  Druckansichtdruckbare Version anzeigen

  Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15  

DBV  Die Geschichte des Deutschen Bowling Verbandes - DBV
 

Der lange Weg zum Erfolg - der Werdegang des Deutschen Bowling Verbandes/DBV.



Das PDF-Dokument dieses Artikels erhalten Sie hier

Der Deutsche Bowling Verband/DBV ist heute die Breitensportorganisation im bundesdeutschen Bowling. Auf dem Weg zu diesem nicht mehr weg zu diskutierenden Erfolg musste der Verband sehr viele Hindernisse überwinden, um seine heutige Position zu erreichen. Seine Entwicklungsgeschichte liest sich oftmals wie ein spannender Roman, ist die von Bowlingenthusiasten und Realisten. Grund genug die Geschichte des DBV, die auch zum Teil die Geschichte des Bowling in Deutschland ist, hier zu präsentieren.

Um die Umstände zu verstehen, die zur Gründung des Deutschen Bowling Verbandes führten, muss man die Situation im Bowlingsport in den Jahren 60 bis 80er verstehen, also lange vor der eigentlichen Taufe der heutigen Organisation DBV.

In der Bundesrepublik – damals noch ohne die neuen Bundesländer - wurde Bowling in weitaus weniger Anlagen gespielt als heute. Das Sagen hatte vordergründig zwar die „Sektion Bowling“, aber der eigentliche Machthaber im wahrsten Sinne des Wortes, war der Deutsche Keglerbund e.V. mit seinem allgewaltigen Generalsekretär Wackermann. In den Ländern herrschten die sehr eng mit den Bahnen Asphalt, Bohle oder Schere verbundenen Landesoberen, denen – und vielen zum Leidwesen – nun mal auch die Disziplin Bowling beigeordnet war.

Der DKB hatte zu jenen Zeiten als alleiniger Vertreter des „Kegelsports“ beim Deutschen Sportbund eine ansehnliche Mitgliederzahl von weit über einhunderttausend. Er war es auch, der die Richtlinien für Bowling vor-schrieb, wobei den Vertretern des Tenpin-Lagers ab und zu so quasi als Beruhigungspille kleinere Zugeständnisse gemacht wurde, die jedoch das Gesamtgefüge DKB nicht zu sehr oder überhaupt nicht berührten.

Natürlich wurde im Kreise der Bowlingspieler landauf, landab immer wieder – wenn auch meist hinter vorgehaltener Hand – über Ungereimtheiten des Bowling unter dem Dach des Großverbandes gesprochen. War es aus Amtstreue, war es Kenntnislosigkeit oder war es einfach die Einstellung „ich bin Bowler, was gehen mich die anderen an“, die Schar derjenigen, die wirkliche Änderungen wollten, war denkbar gering. Letzten Endes hatten viele der amtierenden Bowlingfunktionäre genügend finanzielle Zuweisungen von ihren Landesoberen bekom-men, um Bowling spielenden Mitgliedern etwas anzubieten. So konnten beispielsweise Landessportwarte über die Zuweisungen für ihre verschiedenen Kadervorhaben, wie Schulungen, Ländervergleiche und Verbandsturniere keineswegs klagen, denn hier gab es ausreichend Gelder, um all das durchführen zu können. Der Landes-fachverband in Bayern (BSKV) mit seinem damaligen Vorsitzenden Herbert Stengl sowie sein erster Kassenwart, waren gegenüber dem damaligen Bowlinglandessportwart Klaus N. Rist und dessen Lehrwart Werner Gessner immer großzügig, wenn es um die Gelder für Bowling ging.

weiterlesen auf Seite 2>>




Seite: 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15

Seitenanfangnach oben